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Foto: Vitaly Taranov

Peter Koenig ist Geldforscher. Er hat sein Leben dem Ergründen des Geldes gewidmet und ist dabei auf wirklich grenzensprengende Erkenntnisse gekommen.

„Ein Film von Thomas Jonatowski-Salomonsen“
Direkt zum Film: http://bit.ly/wasistgeldwirklich
Facebook-Seite: http://www.facebook.com/wasistgeldwirklich

Peter Koenig gibt außerdem Geldseminare, in denen es ihm darum geht, das eigene Bewusstsein zu Geld, die Glaubenssätze und Überzeugungen zu sprengen und neu zu definieren. Sonja Rieder war auf seinem Seminar „Du und dein Geld“. Hier beschreibt sie, was sie erlebt hat:

Man wartet in Peter Koenigs Seminaren vergeblich auf Tipps zur Geldvermehrung. Der in Zürich lebende Brite hat wichtigere Fragen im Kopf. Wie zum Beispiel, was Geld eigentlich ist. Sieben Jahre hat ihn die Antwort gekostet, gesteht er: Geld repräsentiert jenen Wert, den wir ihm durch unsere unbewussten Wünsche, Ideen und Ängste beimessen. Schmale Scheine und Münzen werden zu einer riesigen Projektionsfläche, die vor allem unsere Sehnsucht nach Freiheit, Glück und Sicherheit aufnimmt.

Die Sache hat allerdings einen Haken: Wir glauben, Freiheit oder Sicherheit im Außen finden zu können. Und vergessen, dass das, nach dem wir suchen, ganz nahe liegt: nämlich in uns selbst. Wer innerlich nicht frei ist, wird es auch durch noch so viel Geld nicht werden. It`s as simple as that.

Das Herzstück der Arbeit des Geldforschers ist es daher, seine Seminarteilnehmer bei der Zurücknahme ihrer Geld-Projektionen zu unterstützen. Seine Methode: sorgfältig gewählte Sätze, die beim Nachsprechen zunächst verwirren. Der Körper aber nimmt sie intuitiv auf, solange der Geist sie nicht fassen kann. „Ich bin unendlich viel wert, mit und ohne Geld“, höre ich im Raum. Aber auch: „Ich bin nichts wert, mit und ohne Geld“. Extreme, die zunächst schockieren, dann berühren. „Ich bin ein unverschämt reicher Mann, und das ist völlig in Ordnung“, stammelt jemand, der sich ein wenig für seinen materiellen Wohlstand schämt. Für jeden findet Koenig Schlüsselsätze, die zur persönlichen Geld-Geschichte passen. Wir geben sie wieder, zögerlich, ungläubig. Überrascht über das Schwindelgefühl, das sie auslösen. Das Gesagte wirkt, auch wenn wir es nicht gleich verstehen.

Und es ist auf wundersame Weise verflochten mit Koenigs zentraler Botschaft: Gehe deinen Weg im Leben, mit und ohne Geld. Denn versorgt sind wir ohnehin,
so der Geldforscher – von der Wiege bis zur Bahre.

Gesucht hab` ich einen Geldexperten, gefunden einen Lehrer fürs Leben.
Was der wohl dazu sagen würde? Vielleicht, dass uns das Leben
verlässlich jene Erfahrungen bringt, die wir für unsere Entwicklung gerade
brauchen.
Und das ist doch befreiend. Thank you, Peter.
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Mag. Sonja Rieder
Praxis für Karriereberatung & Psychotherapie
www.sonja-rieder.at
Quelle für den Text